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Grafik Industrieanlage

Vorschau

Kommende Ausstellungen des LVR-Industriemuseums

Pailettenbesetzte Charlestonkleider an Figurinen.

MYTHOS NEUE FRAU

MODE ZWISCHEN KAISERREICH, WELTKRIEG UND REPUBLIK

Bubikopf, kurze und schlicht geschnittene Kleider, selbstbewusstes Auftreten – das waren die Kennzeichen der modernen Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung stellt den Mythos „Neue Frau“ in Bezug auf die Kleidung und Mode vor und hinterfragt ihn zugleich: War das revolutionär neue Bekleidungsschema ein Akt der Emanzipation oder entstand es einfach aus praktischer Notwendigkeit? Mehr als 130 Originalkostüme und viele weitere historische Exponate lassen die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel. Die Ausstellung ist Teil des Jubiläumsprogramms "100 Jahre Bauhaus im Westen".

Ab 17.2.2019, Tuchfabrik Müller, Euskirchen


Historische Zeichnung einer beleuchteten und belebten Einkaufsstraße am Abend

MUST HAVE

GESCHICHTE, GEGENWART UND ZUKUNFT DES KONSUMS

Tabakpfeife, Schallplatte oder Smartphone – Konsumartikel, die alle kennen, alle haben, alle brauchen? Zu verschiedenen Zeitengalten ganz unterschiedliche Dinge als "Must have". Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung des Konsums von der vorindustriellen Zeit bis in die unmittelbare Gegenwart und stellt Fragen an die Zukunft: Heißt leben heute konsumieren? Wie wollen und können wir nachhaltig konsumieren? Ist Teilen die Lösung? Die Ausstellung richtet sich an alle, die ihr Herz schon einmal an einen besonders schönen Gegenstand verloren haben oder sich kritisch mit dem Thema Konsum auseinandersetzen möchten.

Ab 7.4.2019, Kraftwerk Ermen und Engels, Engelskirchen


Gelbe Schale vor grauem Grund.

NEUE STOFFE, NEUE FORMEN

INDUSTRIEDESIGN DER 1920ER & 1930ER JAHRE

Die Ausstellung zeigt, wie sich in den 1920er Jahren die gesamte Warenwelt zunehmend veränderte, die Eleganz und Schlichtheit der Form in vielen Bereichen an Bedeutung gewann und neue und hochwertige Materialien ihren Siegeszug antraten. So wurden nicht nur Automobile und Schienenfahrzeuge, sondern auch Haushaltsgeräte wie Staubsauger und Geschirr stromlinienförmig „gestylt“. Produkte des täglichen Lebens aus neuartigen Metalllegierungen wie Nirosta und verchromten Metallen sowie aus Kunststoffen wie Bakelit, die aufgrund ihrer Massenherstellung preisgünstig waren, wurden zur Selbstverständlichkeit. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kunststoff-Museums-Verein e.V. Düsseldorf und ist Teil des Jubiläumsprogramms „100 Jahre Bauhaus im Westen“.

Ab 19.5.2019, Peter-Behrens-Bau, Oberhausen


Gezeichnetes Bild

ENTSPANNT EUCH!

FREIZEIT IM RUHRGEBIET. ARBEITEN AUS DER SAMMLUNG DES PIXELPROJEKT_RUHRGEBIET

Das Ruhrgebiet wird weitläufig als Region der „Maloche“ wahrgenommen. Doch zu der Arbeit gehört genauso die Zeit nach und vor der Arbeit. Viele Freizeitaktivitäten lassen sich als ruhrgebietstypisch bezeichnen, wie die Brieftaubenzucht oder der Fußball. Doch mit dem Strukturwandel ändern sich auch die Freizeitbeschäftigungen bis hin zur hippen Diskoszene oder dem Wellensurfen auf der Halde Properstraße in Bottrop. Die Ausstellung zeigt historische und aktuelle Fotoarbeiten aus der Sammlung des Pixelprojekt_Ruhrgebiet und macht so die sich wandelnden Freizeitaktivitäten der Region Ruhrgebiet sichtbar. Bei den Serien handelt es sich um Positionen der sogenannten Autorenfotografie, in welcher sowohl durch die fotografische Handschrift als auch durch die eigene inhaltliche Auseinandersetzung wichtige Aspekte der aktuellen Work-Life-Balance betrachtet werden.

Ab 2.10.2019, St. Antony-Hütte, Oberhausen