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Grafik St.Antony-Hütte Museum Eisenheim Oberhausen

Museum Eisenheim

Die älteste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet

Fotowand - Museum Eisenheim

Das Museum Eisenheim präsentiert die Geschichte der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets. Gegründet vor über 175 Jahren von einem der damals größten Stahl- und Bergbaukonzerne, der Gutehoffnungshütte (GHH), bot sie den Menschen, die in die aufstrebende Industrieregion strömten, ein neues Zuhause.

Bis heute ist die Siedlung Eisenheim in Oberhausen-Osterfeld ein lebendiges Zeugnis der Geschichte des Ruhrgebiets. Sie ist Heimat und ein Ort der Identifikation für eine vielfältige Nachbarschaft, die Stadt und die Region. Umgeben vom modernen Leben in der Siedlung lernen Besucher*innen im ehemaligen Waschhaus die Entstehung und Entwicklung der Siedlung kennen. Sie erfahren, wer sie gründete, woher ihre Bewohner*innen kamen und erhalten einen Einblick in das Leben und den Alltag in der Siedlung bis hin zum engagierten Kampf um ihren Erhalt in den 1970er Jahren. Die Wohnung in einem der Siedlungshäuser lädt ein, zu Gast bei einer Eisenheimer Familie zu sein, ehemalige Bewohner*innen zu treffen und das Gestern und Heute unmittelbar zu vergleichen. Die Ausstellung macht dies in vier Sprachen möglich.

Das Museum Eisenheim ist in der Sommersaison von Ostersonntag bis zum letzten Sonntag im Oktober geöffnet. Das ganze Jahr über finden regelmäßig geführte Spaziergänge durch die Siedlung statt oder können individuell gebucht werden.


Das Museum und die Siedlung Eisenheim im Film!

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Veranstaltungshighlights


Freiluft-Führung in Eisenheim Oberhausen

Sonntag, 10.03.2024; 14.04.2024; 12.05.2024; 09.06.2024, jeweils 14:30-16:00 Uhr

Bei einem moderierten Freiluft-Spaziergang lernen Sie die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets kennen. Seit Ihrer Gründung durch die Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen im Jahr 1846 fanden zahlreiche Menschen, die in den goldenen Zeiten der Ruhrindustrie in Scharen ins Revier strömten, hier ein Zuhause.

Als die Siedlung abgerissen werden sollte, wehrten sich die Bewohnerinnen und Bewohner in den 1970ern mit einer vielbeachteten Aktion und erreichten, dass sie unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die wechselvolle Geschichte der Siedlung, der Kampf gegen den Abriss und von Alltag und Leben in der ‚Kolonie’ stehen im Mittelpunkt des Freiluft-Spaziergangs.

Dauer: 90 Minuten

Kosten: 6 € pro Person

Anmeldung über kulturinfo rheinland im Ticketshop, per Mail: oder unter Tel. 02234 9921-555.


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Angebote & Infos

Tickets



Tickets sind an der Kasse im Museum Eisenheim erhältlich.