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Grafik St.Antony-Hütte Museum Eisenheim

Museum Eisenheim

Die älteste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet

Das Museum Eisenheim ist bis auf Weiteres geschlossen. Das Museum arbeitet intensiv an der Entwicklung von Hygiene- und Schutzmaßnahmen. Wir bitten um Ihr Verständnis!


Häuseransicht - Museum Eisenheim

Hier fanden die Arbeiter, die in den goldenen Zeiten der Ruhrindustrie in Scharen ins Revier strömten, ein Zuhause: In der Siedlung Eisenheim in Oberhausen-Osterfeld. 1846 wurde Eisenheim von der Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen gegründet – das macht die Siedlung zur ältesten der zahllosen Arbeiter- und Zechenkolonien im Ruhrgebiet.

Bereits gegen Ende der 1950er Jahre mehrten sich die Bestrebungen, viele der alten Arbeitersiedlungen einzustampfen, um die vermeintlich veralteten Siedlungen durch modernere Wohneinheiten zu ersetzen. Aber als in Eisenheim in den 1970ern die Bagger anrückten, wehrten sich die Bewohnerinnen und Bewohner in einer bundesweit beachteten Aktion gegen den Abriss.

Heute erzählt das Museum Eisenheim von der Geschichte der Siedlung, dem Kampf gegen den Abriss und von Alltag und Leben in der ‚Kolonie’.


Das Museum und die Siedlung Eisenheim im Film!


Blick in eine Siedlung mit historischen Häuserreihen

Spaziergänge durch die Siedlung Eisenheim

Die Termine unserer regelmäßigen geführten Spaziergänge durch die Siedlung Eisenheim finden Sie in unserem Kalender.


Veranstaltungen

 

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234/9921555 oder per Mail an . Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

Eine Registrierung der Teilnehmenden ist verpflichtend. Kulturinfo rheinland wird bei der Anmeldung ein entsprechendes Schreiben mit der Bestätigung versenden, für den spontanen Besuch muss eine Erklärung vor Ort ausgefüllt werden.

Bei Führungen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

 

Freiluft-Führung durch die erste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet

Sonntag, 13.9., 4.10., 11.10. & 8.11.2020, jeweils 14.30–15.30 Uhr

Bei einem moderierten Freiluft-Spaziergang lernen Sie die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets kennen. Seit Ihrer Gründung durch die Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen im Jahr 1846 fanden zahlreiche Menschen, die in den goldenen Zeiten der Ruhrindustrie in Scharen ins Revier strömten, hier ein Zuhause. Als die Siedlung abgerissen werden sollte, wehrten sich die Bewohnerinnen und Bewohner in den 1970ern mit einer vielbeachteten Aktion und erreichten, dass sie unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die wechselvolle Geschichte der Siedlung, der Kampf gegen den Abriss und von Alltag und Leben in der ‚Kolonie’ stehen im Mittelpunkt des Freiluft-Spaziergangs.

Leider ist derzeit keine Besichtigung der Innenräume des Museums Eisenheim möglich.

Preis: 5 € pro Person (Erwachsene und Kinder) | Gruppen: 55 €

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .


Angebote & Infos

Tickets

 

Tickets für das Museum Eisenheim erhalten Sie vor Ort oder schon vorab in unserem Webshop.