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Pressemeldung

08. August 2025 | Engelskirchen

TEST DILEK

Eine Ausstellung zum Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten ab 29. März im Kraftwerk Ermen & Engels in Engelskirchen

Engelskirchen. 25. März 2026. Wie wird die Arbeitswelt von morgen aussehen? Und wie hätten wir sie gern? Diesen aktuellen Fragen geht das Zukunftslabor „Arbeits[T]räume“ nach – eine Ausstellung zum Mitdenken, Mitreden und Mitgestalten, die vom 29. März bis zum 1. November im Kraftwerk Ermen & Engels des LVR-Industriemuseums zu erleben ist.

Unsere Arbeitswelt befindet sich im rasanten Wandel: Gegenwärtig wird diskutiert, ob wieder mehr und län-ger gearbeitet werden soll. Dabei waren die Rufe nach der 4-Tage-Woche noch nicht verhallt. Noch in jüngs-ter Vergangenheit hatten Unternehmen rund um den Globus Pilotprojekte gestartet – teils mit vielverspre-chenden Ergebnissen. Dem Wunsch nach mehr Flexibilität beim Arbeiten wurde mit neuen Arbeitsformen wie Homeoffice und mobilem Arbeiten begegnet. Aber was geht verloren, wenn man die Kolleg*innen nicht mehr regelmäßig im Büro trifft? Und dann ist da noch die Digitalisierung. Sind KI und Co. Werkzeuge, die die Arbeit erleichtern und produktiver machen?

In „Arbeits[T]räume“ erwartet die Besucher*innen keine wissenschaftliche Rundum-Erzählung. Stattdessen inspirieren sechs interaktive Arbeitsräume darüber nachzudenken, was unsere Arbeitswelt geprägt hat und bis heute prägt: Visionen und Arbeitskämpfe, organisatorischer Wandel und technische Umbrüche, Hierar-chien und Kollegialität. Sie bieten jede Menge Möglichkeit, sich selbst einzubringen, die eigene Meinung zu hinterlassen und sich mit anderen auszutauschen.


Kooperation mit den Arbeitnehmer*innen von morgen

Schon im Vorfeld der Ausstellung hat das LVR-Industriemuseum die Zusammenarbeit mit den Arbeitneh-mer*innen von morgen gesucht: Schüler*innen von heute. So entwarfen Schüler*innen des Technischen Be-rufskollegs Solingen die grafischen Darstellungen zur Arbeit in der Vergangenheit. Gemeinsam mit dem Bildungsbüro Oberberg und dem zdi-Schüler*innenlabor am Berufskolleg Dieringhausen wurden Umfragen zur Arbeit der Zukunft durchgeführt. Welche Vorstellungen haben aktuell junge Menschen vor dem Einstieg ins Arbeitsleben? Die Umfrageergebnisse hat der Kölner Illustrator Michael Szyszka für die Ausstellung an-schaulich aufbereitet.


Objekte gesucht!

Die sechs Arbeitsräume der Ausstellung stellen Fragen und bieten dadurch zahlreiche Gelegenheiten, sich zu beteiligen. Es besteht sogar die Möglichkeit, eigene Objekte aus dem Arbeitsleben mitzubringen und auszu-stellen: der Lieblingshammer, eine Gewerkschaftsfahne, das Röntgenbild vom Arbeitsunfall, das Geschenk zum Dienstjubiläum, eine Postkarte aus dem Büro.

Das Museum interessiert sich für diese speziellen Arbeitsobjekte und die damit verbundenen Geschichten. In einem extra eingerichteten Bereich in der Ausstellung werden die Gegenstände für alle sichtbar präsentiert und kontinuierlich erweitert und verändert.

Die gesuchten Objekte müssen nicht besonders schön, wertvoll oder auffällig sein. Die Hauptsache ist, dass es Interessantes darüber zu sagen gibt und sie in die Ausstellungsvitrinen passen. Daher sollten sie in Höhe, Breite und Länge nicht größer als 35 cm sein.

Die Gegenstände können ab sofort und während der gesamten Laufzeit der Ausstellung zu den Öffnungszei-ten an der Museumskasse abgegeben werden. Dort liegt ein kurzer Fragebogen bereit, auf dem Informatio-nen zum Objekt hinterlassen werden. Nach der Laufzeit – oder wenn gewünscht auch früher –, bekommen die Leihgeber*innen ihre Objekte zurück. Für ihre Unterstützung erhalten sie einmalig freien Eintritt ins Muse-um.

Das Zukunftslabor entwickelt sich so vom Anfang bis zum Ende der Ausstellungslaufzeit weiter – durch die Besucher*innen. Ziel ist es, im breiten Dialog eine gemeinsame Idee zu entwickeln, wie eine gute Arbeitswelt der Zukunft aussehen könnte.


Angebote und Veranstaltungen

Die Ausstellung wird durch ein breitgefächertes Veranstaltungsprogramm begleitet. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es beispielsweise ein offenes Mitmachangebot mit kurzen Einführungen und viel Raum und Anregungen zum gemeinsamen Austausch. Immer am zweiten Sonntag im Monat lädt die Familien-Rallye „Arbeits[T]räume entdecken“ dazu ein, sich dem Thema spielerisch zu nähern. Für Kinder gibt es unter ande-rem Workshops zum Thema Metallguss und 3D-Druck und beim Familientag wird sich alles um ein besonde-res Arbeitsgerät drehen: den Computer.


Weitere Informationen sowie das gesamte Begleitprogramm zur Ausstellung finden Sie auf der Webseite des LVR-Industriemuseums: lvr.de/kraftwerk-ermen-engels.


Für Schulklassen werden spezielle Workshops im Rahmen der Berufsorientierung angeboten.


LVR-Industriemuseum

Kraftwerk Ermen und Engels

Engelsplatz 2

51776 Engelskirchen

lvr.de/kraftwerk-ermen-engels


Laufzeit: 29. März bis 1. November 2026


Öffnungszeiten: dienstags bis freitags 10 – 17 Uhr, samstags und sonntags 11 – 18 Uhr


Eintrittspreise: 6 € Erwachsene, ermäßigt. 4 €, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben im LVR-Industriemuseum freien Eintritt.


Informationen zu Besuch und Buchungen von Führungen und Workshops bei Kulturinfo Rheinland per Mail an oder

telefonisch unter: 02234/9921-555 (Mo-Fr 8-18 Uhr, Sa, So und an Feiertagen 10-15 Uhr)


Pressefotos


Die Pressebilder dürfen nur im Rahmen der aktuellen Berichterstattung über die Rückführung der Dampflok in die Zinkfabrik Altenberg genutzt werden. Eine gesonderte Verwendung der Fotos ist nicht erlaubt.


Eine Dampflokomotive auf einem Anhänger.

Spektakuläre Rückführung der Dampflok Baureihe 50 mit der Nr. 2429 ins LVR-Industriemuseum in Oberhausen.

© Jürgen Hoffmann


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Eine Dampflokomotive auf einem Anhänger.

Die Dampflok der Baureihe 50 mit der Nr. 2429 erreicht auf einem Schwerlast-Transportmodul das LVR-Industriemuseum in Oberhausen.

© Jürgen Hoffmann


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Eine Dampflokomotive wird von zwei Kränen angehoben.

Spektakuläre Rückführung der Dampflok Baureihe 50 mit der Nr. 2429 ins LVR-Industriemuseum in Oberhausen. Zwei Mobilkräne heben das 80 Tonnen schwere Exponat auf den vorgesehenen Platz im neuen Foyerbereich der Zinkfabrik Altenberg.

© Jürgen Hoffmann


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Eine Dampflokomotive ragt aus einem Backsteingebäude.

Die Dampflok der Baureihe 50 mit der Nr. 2429 zieht als erstes Exponat der neuen Dauerausstellung ins LVR-Industriemuseum in Oberhausen ein.

© Jürgen Hoffmann


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Eine Dampflokomotive wird von zwei Kränen angehoben.

Spektakuläre Rückführung der Dampflok Baureihe 50 mit der Nr. 2429 ins LVR-Industriemuseum in Oberhausen. Zwei Mobilkräne heben das 80 Tonnen schwere Exponat auf den vorgesehenen Platz im neuen Foyerbereich der Zinkfabrik Altenberg.

© Carsten Walden


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Eine Dampflokomotive wird von zwei Kränen angehoben.

Spektakuläre Rückführung der Dampflok Baureihe 50 mit der Nr. 2429 ins LVR-Industriemuseum in Oberhausen. Zwei Mobilkräne heben das 80 Tonnen schwere Exponat auf den vorgesehenen Platz im neuen Foyerbereich der Zinkfabrik Altenberg.

© Carsten Walden


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Ihr Ansprechpartner für redaktionelle Fragen:

Dr. Holger Klein-Wiele

Leiter des LVR-Industriemuseums Zinkfabrik Altenberg

Tel.: 0208 8579-134

E-Mail:

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