Nabu und BUND informieren über ökologische Themen und bieten Einblicke in nachhaltige Projekte. Wie immer gibt es eine reiche Auswahl an Kräutern, die sich erwerben lassen. Naturinteressierte können ihr Wissen auch direkt bei einer Kräuterführung auf dem Gelände vertiefen. Die Römerthermen Zülpich – Museum der Badekultur sprechen Kulturinteressierte an und informieren über ihr Angebot in der Nachbarstadt. Die Nordeifel Tourismus GmbH bringt Interessierten das Reiseziel „Nordeifel“ näher und berät über regionale Ausflugsziele.
Kulinarisches aus der Region wie Monschauer Senf, Eifeler Spezialitäten oder Ziegenkäse des Hofs ZickZack können probiert und käuflich erworben werden. Die Bollheimer Hofkäserei bietet wieder eine große Auswahl an Brot und Käse an. Orientalische Leckereien bietet der Stand der türkisch-islamischen Gemeinde. Für den Hunger zwischendurch haben weitere Anbieter für jeden Geschmack etwas Passendes im Angebot. So bieten zum Beispiel die jungen Mitglieder der Kirchengemeinde St. Nikolaus Bratwurst und Pommes an sowie Kaffee und Kuchen. Leckeres vom Grill sowie Kaltgetränke gibt es bei der Jugendfeuerwehr Euskirchen. Im Hof der Tuchfabrik empfängt ein Foodtruck hungrige Gäste mit Pizza und Erfrischungen für Groß und Klein.
Wolle war für die Bekleidungsgeschichte der Menschen einer der wichtigsten Rohstoffe. Ab 1800 kommt es zu großen Veränderungen in der Wollproduktion und -verarbeitung. In der Schafzucht setzte sich die Zucht feinwolliger Merinoschafe durch. Das wiederum zog Erfindungen in der verarbeitenden Industrie nach sich. Oder verlief die ganze Geschichte umgekehrt? Und welche Rolle spielt dabei die Mode? In fünf Zeitschnitten werden die Wechselwirkungen zwischen Wollproduktion, ihren technischen Verarbeitungsmöglichkeiten und dem Interesse an der Nutzung durch den Menschen gezeigt.
Für den Eintritt ist eine Gebühr von einem Euro zu zahlen. Führungen mit der Kuratorin finden um 11, 12, 14 und 15 Uhr statt, die Teilnahme kostet drei Euro. Alle Tickets sind direkt am Eingang zur Ausstellung erhältlich.
Das Museum empfiehlt allen Besucher*innen des Wollmarktes die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr. Vom Bahnhof in Kuchenheim ist der Wollmarkt in etwa 15 Gehminuten zu erreichen. Am Bahnhof Euskirchen wartet ein Pendelbus auf die Fahrgäste und bringt sie zum Wollmarkt in Kuchenheim.
Für die Besucher*innen, die mit dem Auto anreisen, steht am HIT-Supermarkt an der Roitzheimer Straße 117 in 53879 Euskirchen ein großer Parkplatz zur Verfügung. Von hier fährt der Pendelbus ebenfalls bis zum Wollmarkt. Der Pendelbus ist kostenlos und fährt im 10-Minuten-Takt. Allen Besuchenden wird dringend geraten, das Angebot anzunehmen, um die Verkehrs- und Parksituation in Kuchenheim zu entlasten.
Alle Fahrradfahrer*innen finden am Museum oder an der Kirche ausreichend – gekennzeichnete – Abstellmöglichkeiten.