Ob Western, Kultfilme oder zeitgenössische Filme – regelmäßig bieten wir Filmvorführungen an. Gemeinsam mit dem Kino im Walzenlager zeigen wir auf dem Gelände der Zinkfabrik Altenberg regelmäßig Spiel- oder Dokumentarfilme, die ein Thema der neuen Dauerausstellung aufgreifen.
Dokumentarfilm | Deutschland 2026
Donnerstag, 21.5., Freitag, 22.5., Montag, 25.5., Dienstag, 26.5., Donnerstag, 28.5., Freitag, 29.5., Montag, 1.6., Dienstag, 2.6., jeweils um 18 Uhr
Sonntag, 24.5., Sonntag, 31.5., jeweils um 16 Uhr
Wissenschaftliche Forschung kann helfen, drängende Krisen zu überwinden. Doch was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler tun, wenn ihre Arbeit ignoriert und angezweifelt wird? Diesem Thema widmet sich die Dokumentation „Das Gewicht der Welt“ von Florian Heinzen-Ziob.
Wissenschaft ist nie eindeutig, doch je besser die Methode und je zahlreicher die Befunde, desto genauer kann ein Urteil gefällt werden. Eigene Befindlichkeiten spielen für das Ergebnis keine Rolle. Ist eine These widerlegt, kann sie nicht aufrechterhalten werden. Diese Grundsätze sind die Basis für das Vertrauen in wissenschaftliche Prozesse.
Der menschengemachte Klimawandel ist die wohl größte Bedrohung, der die Menschheit heute gegenübersteht. Viele seiner Folgen sind bereits sichtbar. Die Frage, wie mit ihnen umzugehen ist und wie weiterer Schaden abgewendet werden kann, beschäftigt viele Forschungsrichtungen. Der Chemiker Sebastian, die Molekularbiologin Nana und die Gletscherforscherin Maria bemerken, wie sehr der Klimawandel als „Gewicht der Welt“ auf ihrer Arbeit lastet. Der Planet, den sie untersuchen, ist in Gefahr. Doch kaum jemand scheint diese Gefahr wirklich ernst zu nehmen. Wissenschaft stößt auf taube Ohren oder begegnet massiver Ablehnung. So beschließen die drei, aus ihrer Welt auszubrechen. Sie gehen in die Politik, nehmen an Diskussionen teil oder starten Protestaktionen. Ihr Ziel lautet, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.
„Das Gewicht der Welt“ stellt prägnante Fragen: Welche gesellschaftliche Rolle sollten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler übernehmen? Kann aus Wissenschaft Wandel werden? Und welche Mittel sind dazu nötig?