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Grafik Industrieanlage

Outdoor-Veranstaltungen

Freiluft-Führungen und Spaziergänge des LVR-Industriemuseums

Außenansicht eines Teichs, dahinter ein Gebäude und Bäume

Aufgrund der Beschränkungen durch die Corona-Pandemie gibt es neue Führungen und Spaziergänge in den Außenbereichen der Schauplätze des LVR-Industriemuseums.


Anmeldung und Schutzmaßnahmen

Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen ist erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an . Die Teilnehmerzahlen sind begrenzt.

Eine Registrierung der Teilnehmenden ist verpflichtend. Kulturinfo rheinland wird bei der Anmeldung ein entsprechendes Schreiben mit der Bestätigung versenden.

Bei den Veranstaltungen muss ein Mund-Nasen-Schutz getragen werden. Ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt sowie Personen, die aus medizinischen Gründen keinen Mund-Nasen-Schutz tragen können.

Hier finden Sie alle tagesaktuellen Informationen zu Ihrem Besuch sowie den geltenden Schutz- und Hygienemaßnahmen in den Schauplätzen des LVR-Industriemuseums.


Peter-Behrens-Bau, Oberhausen

St. Antony-Hütte, Oberhausen

Museum Eisenheim, Oberhausen

Textilfabrik Cromford, Ratingen

Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

Papiermühle Alte Dombach, Bergisch Gladbach


Peter-Behrens-Bau, Oberhausen

Ein großes Gelände mit alten Maschinen, im Hintergrund ein großes Backsteingebäude mit vielen Fenstern

Führung über das Gelände des Peter-Behrens-Bau

Sonntag, 27.9. & 25.10.2020, jeweils 14.30–15.30 Uhr

Das ehemalige Hauptlagerhaus der Gutehoffnungshütte wurde 1920 von dem bekannten Architekten Peter Behrens entworfen. Jahrzehntelang bewahrte hier der GHH-Konzern alle notwendigen Verbrauchsgüter auf. Seit 1993 im Besitz des Landschaftsverbandes Rheinland, dient das Gebäude heute als zentrales Depot für die Exponate des LVR-Industriemuseums. Heute sind zahlreiche Relikte der Industrie nicht nur im Inneren, sondern auch im Außengelände zu bestaunen. Einiges erscheint uns heute rätselhaft. Was sind das für Objekte? Wo wurden sie hergestellt und von wem genutzt? Welche Geschichten ranken sich um sie? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt es in der Geländeführung. Die Führung findet ausschließlich im Freigelände statt, bitte tragen Sie entsprechende Kleidung und festes Schuhwerk.

Preis: Erwachsene 8 €, Kinder 3 € (inkl. Eintritt)

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an . Die Teilnehmendenzahl ist auf 9 Personen begrenzt.


St. Antony-Hütte, Oberhausen

Ausgrabungen unter einem Stahldach

Der St. Antony-Hütte auf der Spur

Sonntag, 20.9., 18.10., 1.11. & 6.12.2020, jeweils 14.30–15.30 Uhr

Freiluft-Spaziergang über das Gelände der Antony-Hütte mit Besichtigung des Industriearchäologischen Parks, des Antony-Parks, des Hüttenteichs und des prämierten Gartens der Esskultur.

Preis: 5 € pro Person | Gruppen (max. 9 Personen): 55 €

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .

Ein Herr im Frack läuft über eine Brücke vor einem Gebäude

Freiluft-Promenade mit dem Hüttendirektor

Sonntag, 11.10., 22.11., 13.12.2020, jeweils 14.30–16 Uhr

Der Hüttendirektor gibt sich die Ehre und führt seine Gäste in einer Freiluft-Promenade über das Gelände seiner Antony-Hütte. Dabei erzählt er spannende Geschichten rund um die älteste Eisenhütte im Ruhrgebiet.

Preis: 7,50 € pro Person | Gruppen (max. 9 Personen): 80 €

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .


Museum Eisenheim, Oberhausen

Zwei kleiner Fenster mit grünem Rahmen und Blumen au der Fensterbank in einer Backsteinwand

Freiluft-Führung durch die erste Arbeitersiedlung im Ruhrgebiet

Sonntag, 4.10., 11.10. & 8.11.2020, jeweils 14.30–15.30 Uhr

Bei einem moderierten Freiluft-Spaziergang lernen Sie die älteste Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets kennen. Seit Ihrer Gründung durch die Hüttengewerkschaft Jacobi, Haniel und Huyssen im Jahr 1846 fanden zahlreiche Menschen, die in den goldenen Zeiten der Ruhrindustrie in Scharen ins Revier strömten, hier ein Zuhause. Als die Siedlung abgerissen werden sollte, wehrten sich die Bewohnerinnen und Bewohner in den 1970ern mit einer vielbeachteten Aktion und erreichten, dass sie unter Denkmalschutz gestellt wurde. Die wechselvolle Geschichte der Siedlung, der Kampf gegen den Abriss und von Alltag und Leben in der ‚Kolonie’ stehen im Mittelpunkt des Freiluft-Spaziergangs.

Leider ist derzeit keine Besichtigung der Innenräume des Museums Eisenheim möglich.

Preis: 5 € pro Person (Erwachsene und Kinder) | Gruppen (max. 9 Personen): 55 €

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .


Textilfabrik Cromford, Ratingen

Ein Bank in einem Park, im Hintergrund ein historisches Herrenhaus

Auf den Spuren der Familie Brügelmann in Cromford

Spaziergang durch den Stadtteil Cromford

Sonntag, 20.9. & 27.9., 11.10., 18.10. & 25.10.2020, jeweils 11.30–13 Uhr

Das frühindustrielle Ensemble der ersten Fabrik auf dem Kontinent war um 1800 umfangreicher als es heute erhalten ist. Auf dem geführten Spaziergang von Unter- nach Obercromford erschließt sich das Gelände an der Anger, wie es von Johann Gottfried Brügelmann und seinem Enkel, Moritz Brügelmann, genutzt wurde. Unterwegs erfahren die Teilnehmer viele interessante Details zur Geschichte des Ratinger Stadtteils Cromford.

Preis: 7,50 € pro Person (Erwachsene und Kinder) | Gruppen (max. 9 Personen): 55 €

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .


Gesenkschmiede Hendrichs, Solingen

Eine große Metallskulptur einer Schere

Geführte Entdeckungstour zum Solinger Lochbach mit Spielen aus der Zeit um 1900

Samstag, 10.10., 17.10.2020 & 24.10.2020, jeweils 13–16 Uhr

Die Tour startet an der Gesenkschmiede Hendrichs. Ein Guide macht sich auf den Weg, um mit den Familien die Spuren der Menschen zu erkunden, die vor 100 Jahren in Solingen die weltbekannten Messer und Scheren herstellten. Was ist das für ein riesiges Gebäude mit dem hohen Schornstein? Wozu wurden graue Schieferschindeln an den Wänden der Fachwerkhäuser befestigt? Und wieso wurde der Bach früher an dieser Stelle aufgestaut? Der Rundgang führt vorbei an Orten, an denen früher Schleifkotten, Schmiedehämmer, Hofschaften und Mühlen standen.

Während des Rundgangs werden alte Spiele gespielt: Himmel & Erde, Schnick-Schnack-Schnuck oder Verstecken. Zu den Highlights gehört ein Zwischenstopp an einem idyllischen Mühlenbach: Hier experimentieren die Familien mit der Kraft des Wassers, bauen einen kleinen Staudamm und bringen ein Wasserrad zum Drehen. Wagemutige versuchen, mit einem Korb auf dem Kopf Waren die Bachhänge auf- und ab zu transportieren – wie die Lieferfrauen noch vor 100 Jahren in Solingen.

Die Strecke ist etwa 4 Kilometern lang und dauert ca. drei Stunden. Dafür brauchen die Teilnehmer*innen festes Schuhwerk und robuste, wetterfeste Kleidung. Der Weg am Bach ist uneben, daher bitte bei der Anmeldung mitteilen, ob Rollstuhlfahrer*innen teilnehmen.

Preis: 8 € Erwachsene, 3 € Kinder

Bitte mitbringen: Festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung, falls möglich ein Taschenmesser, einen Weinkorken, einen leeren Joghurtbecher und Essen für ein kleines Picknick

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .


Papiermühle Alte Dombach, Bergisch Gladbach

Zwei weiße Fachwerkhäuser auf dem Gelände der Papiermühle Alte Dombach

Wohnen und Arbeiten an der Papiermühle Alte Dombach

Rundgang über das Museumsgelände

Sonntag, 20.9. & 18.10.2020, jeweils 14 Uhr

Beim Gang über das Museumsgelände der Papiermühle Alte Dombach gibt es einiges zu entdecken: An den einzelnen Gebäudeteilen lässt sich die wechselvolle Baugeschichte des einstigen Mühlengebäudes und des Fabrikantenwohnhauses ablesen. Von außen sind außerdem viele Funktionen der Mühle sichtbar: das Wasserrad mit seiner Kalle, die Bruchsteinfassade zum repräsentativen Eingangsbereich des Fabrikanten, die zahlreichen Lamellenfenster unterm Dach, in dem Papier getrocknet wurde. Im ehemaligen Arbeiterwohnhaus lebten vier Familien auf engem Raum. Das Stallgebäude mit den vielen Türen diente der Kleintierhaltung, die Gärten sicherten die Ernährung der Papiermacher und der Teich sorgte für ausreichend Wasser zur Papierherstellung. Auf dem Gelände begegnen wir den ehemaligen Bewohner*innen: der Fabrikant stolziert vor dem Eingang, der Papiermacher transportiert Lumpen in einem Handwagen, ein Mädchen holt Wasser, eine Frau arbeitet im Gemüsegarten und sogar die Ziege weidet vor dem Stall.

Preis: 5 € Erwachsene, 2,50 € Kinder (ab 5 Jahren)

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .

ein gepflasterter Weg mit Informationstafeln, im Hintergrund befinden sich einige Bäume

Papierherstellung von Hand und auf der Papiermaschine

Neue Outdoor-Führung inkl. Pflanzenpfad und Maschinenplatz

Sonntag, 20.9., 4.10., & 18.10.2020, jeweils 15–16 Uhr
und als Führung für Gruppen buchbar

Bei einem Rundgang über das Außengelände und durch ausgewählte Räume erfahren die Besucherinnen und Besucher, wie Papier früher hergestellt wurde und wie sich die Produktion in den letzten 200 Jahren gewandelt hat. Das Lumpenstampfwerk und das Papierschöpfen werden vorgeführt. Auf dem Pflanzenpfad, dem Maschinenplatz und vor allem an der Papiermaschine aus dem Jahr 1889 wird die industrielle Herstellung erläutert.

Preis: 5 € Erwachsene, 2,50 € Kinder (ab 5 Jahren) | max. 7 Teilnehmer*innen.

Auch als Führung frei buchbar. Kosten: 50 € zzgl. Eintritt.

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .

Eine braune Statue eines Mädchens auf einer grünen Wiese vor einem Spielplatz

Kindheit in der Alten Dombach um 1850

Öffentliche Kinderführung über das Museumsgelände für Familien

Sonntag, 4.10.2020, 14 Uhr

Die Papiermacherkinder Gertrud und Johann Berg wohnten und arbeiteten in der Papiermühle. Beim Gang über das Museumsgelände erfahren Mädchen und Jungen, wie sie lebten und welche Arbeiten sie in der Mühle verrichteten. Hier gibt es einiges zu entdecken: Im ehemaligen Arbeiterwohnhaus lebten vier Familien mit ihren Kindern auf engem Raum. Das Stallgebäude mit den vielen Türen diente der Kleintierhaltung, die Gärten sicherten die Ernährung und der Teich sorgte für ausreichend Wasser zur Papierherstellung. Auf dem Gelände begegnen wir den ehemaligen Bewohner*innen: Der Fabrikant stolziert vor dem Eingang, ein Mädchen holt Wasser, eine Frau arbeitet im Gemüsegarten und sogar die Ziege weidet vor dem Stall. An den einzelnen Gebäudeteilen lässt sich aber auch noch mehr ablesen: Das Wasserrad trieb das Stampfwerk an und die zahlreichen Lamellenfenster unterm Dach zeigen, dass dort Papier getrocknet wurde.

Preis: 5 € Erwachsene, 2,50 € Kinder (ab 5 Jahren)

Anmeldung erforderlich bei kulturinfo rheinland unter Tel. 02234 9921555 oder per Mail an .