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Grafik St.Antony-Hütte Museum Eisenheim

Zu Land, zu Wasser und in der Luft

Fotoausstellung zur Mobilität bei der GHH

Fotografie von der Werksfeuerwehr der GHH.

Mit der neuen Fotoausstellung „Zu Land, zu Wasser und in der Luft – Mobilität bei der GHH“ präsentiert das LVR-Industriemuseum St. Antony-Hütte wieder einen besonderen Ausschnitt aus dem historischen Bildarchiv der Gutehoffnungshütte (GHH). Im Mittelpunkt der Ausstellung steht diesmal die mobile Vergangenheit eines der einst größten Industrie- und Montankonzerne. Eine Vielzahl von Fahrzeugen und Fortbewegungsmitteln setzte die Betriebe und Anlagen der GHH in Gang:

Rohstoffe mussten transportiert werden, fertige Produkte wurden an ihren Bestimmungsort gebracht und auch die Beschäftigten bewegten sich jeden Tag an ihren Arbeitsplatz. Gleichzeitig entwickelte sich die GHH zu einem bedeutenden Unternehmen des Fahrzeugbaus. 44 historische Fotografien aus der Zeit des Deutschen Kaiserreichs um 1900 bis zur Nachkriegszeit 1950 geben nun einen Einblick in die Mobilität zu Land, zu Wasser und in der Luft bei der GHH.

Automobile, Motorräder und vor allem die LKW der Maschinenfabrik Augsburg-Nürnberg (MAN), die seit 1920 zum Konzern gehörte, waren auf dem Landweg für die GHH ebenso unterwegs wie die Werkseisenbahnen. Gleichzeitig machten der Radsatzbau und die Errichtung von Brücken durch die GHH Eisenbahnverkehr erst möglich. Auf dem Wasser war die GHH mit Schiffen und Lastkähnen vertreten, die in der Rheinwerft Walsum gebaut wurden. Die Luftschifffahrt wurde mit dem Bau von Hangars und Ankermasten unterstützt.

Neben Schiffen, Lokomotiven und Fahrzeugen zeigen die Fotoaufnahmen historische Besonderheiten der Mobilitätsgeschichte. Mit der Wuppertaler Schwebebahn und dem Schienenzeppelin stellen sie einzigartige Experimente in der Überwindung bestehender Grenzen dar. Unübersehbar sind die internationalen Verflechtungen, etwas nach Brasilien oder China, und die Tatsache, dass die GHH mit dem Bau von U-Booten und Marinetankern für die militärische Rüstung arbeitete.

Gleichzeitig spiegeln sich in den Aufnahmen vergangene Alltagswelten und das Lebensgefühl einer anderen Zeit. Sie zeigen die Menschen, die diese oft beeindruckenden Fahrzeuge bewegten oder von ihnen bewegt wurden: die Lokomotivführer, die Arbeiter auf der Werft, die Gäste beim Stapellauf eines neuen Transportschiffs oder die Familien, die den Heißluftballon beim Flugtag in Holten bestaunen.


Jubilare der Werkseisenbahn stehen vor einer Eisenbahn. Das Bild ist aus den 1930er Jahren.

Zu Land

Jubilare der Werkseisenbahn vor ihrem Arbeitsgerät, 1930er Jahre

Das Schiff mit dem Namen 'Oberhausen' wird 1921 in der Rheinwerft in Walsum ins Wasser gelassen.

Zu Wasser

Stapellauf der „Oberhausen“, Ruhrort 61, auf der Rheinwerft Walsum, 1921

Ein Heißluftballon beim Flugtag in Oberhausen Holten. Das Bild ist aus den 1930er Jahren.

In der Luft

Heißluftballon beim Flugtag in (Oberhausen-) Holten, 1927-1928


Rahmenprogramm


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Tickets

Tickets für die Ausstellung erhalten Sie vorab in unserem Webshop. Bitte denken Sie daran, Ihr Ticket ausgedruckt oder auf dem Handy mitzubringen, wenn Sie es online gebucht haben.


Laufzeit:
24.06.2022 - 04.06.2023

Öffnungszeiten:
Dienstag - Freitag 10-17 Uhr, Samstag und Sonntag 11-18 Uhr

Eintritt:
5,50 €, erm. 4,50 € (Sonder- und Daueraustellung)

Die Ausstellung ist barrierefrei zugänglich.
Informationen zur Barrierefreiheit in der St. Antony-Hütte



Besucherinfos:
kulturinfo rheinland
Tel: 02234 9921555
(Mo-Fr 8-18 Uhr; Sa, So u. an Feiertagen 10-15 Uhr)
Fax: 02234 9921300
Mail:

Ausstellungsort:
LVR-Industriemuseum
St. Antony-Hütte
Antoniestr. 32-34
46119 Oberhausen