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Grafik Kraftwerk Ermen & Engels

Begleitprogramm

zur Ausstellung "Die Macht der Mode"

Vier Kleider im Sans-Ventre-Stil auf Schneiderpuppen drapiert.


Reich verzierte Charlestonkleider drapiert auf Schneiderpuppen. Im Hintergrund das Schwarzweiß-Foto einer Frau.

Öffentliche Führungen

Sonntag, 9.9., 14.10. und 28.10.2018, jeweils 15 Uhr

Mit vielen Originalkostümen, Accessoires und Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien zeigt die Ausstellung, wie eine nie gekannte Modernisierung die Gesellschaft und Arbeitswelt vor dem Ersten Weltkrieg in Atem hielt. All dies beeinflusste die Mode stark.

Bitte keine Gruppen!

5 €, ermäßigt 4,50 €, Kombikarte mit Kraftwerk 6 €; Kinder/Jugendliche frei


„Hindernisse? Überspringen!“

Das bewegte Leben der Dr. Luise Straus Ernst

Samstag, 1.9.2018, 19.30 Uhr

Kunsthistorikerin, äußerst erfolgreiche Journalistin und „Nomadin“ – Dr. Luise Straus Ernst, 1893-1944, war bis vor kurzem eher als erste Ehefrau von Künstler Max Ernst bekannt. Nun führt sie uns anhand der Ausstellung durch ihr spannendes, bewegtes Leben. Gespielt wird sie dabei von Schauspielerin Sonja Kargel aus Köln. Luise, Tochter einer jüdischen Kölner Familie, steht im Fokus der dramatischen Lesung. Sie war ganz ein Kind ihrer Zeit - gleichzeitig war sie dieser jedoch immer um Schritte voraus. So entsprach sie gewissermaßen dem Urbild der „Garçonne“, lebte als Ernährerin und Alleinerziehende mit Hausmädchen ganz ihren Beruf - quasi wie ein Mann. Und das ab 1922, als große Teile der weiblichen Bevölkerung zwar arbeiteten, aber sonst vielfach nach traditionellen Rollenbildern lebten. Für diese war das Leben der Charleston tanzenden Frauen in den mondänen Clubs der Großstädte weit weg. Folgen Sie Luise Straus Ernst durch die Ausstellung und erleben Sie, wie sie nach dem Motto „Hindernisse? Überspringen!“ ihr Leben meisterte, z.B. indem sie als Verkäuferin im Kölner Kaufhaus Tietz arbeitete, um über die Runden zu kommen.

Eintritt und Sekt: Vorverkauf im Museum 9 €, Abendkasse 10 €


Verschiedene Herrenkleidung aus den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts auf Schneiderpuppen drapiert.

Feierabendführung

Öffentliche Führung mit Sektabschluss

Donnerstag, 27.9.2018, 18 Uhr

Mit vielen Originalkostümen, Accessoires und Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien zeigt die Ausstellung, wie eine nie gekannte Modernisierung die Gesellschaft und Arbeitswelt vor dem Ersten Weltkrieg in Atem hielt. All dies beeinflusste die Mode stark.

Bitte keine Gruppen!

5 €, ermäßigt 4,50 €, Kombikarte mit Kraftwerk 6 €; Kinder/Jugendliche frei


Feierabend im Museum

Freitag, 12.10.2018, 19 Uhr

Das Engel-Museum und das LVR-Industriemuseum Kraftwerk Ermen & Engels bieten eine gemeinsame Speedführung an. Die Besucherinnen und Besucher durchstreifen in locker begleiteten Rundgängen die aktuellen Sonderausstellungen beider Häuser. Dies ist eine gute Gelegenheit, die Museen innerhalb einer einstündigen Führung (näher) kennenzulernen.

In „Die Macht der Mode. Zwischen Kaiserreich, Weltkrieg und Republik“ in der ehemaligen Baumwollspinnerei Ermen & Engels dreht sich alles um die modische Revolution, die die textile Welt zwischen 1900 und 1930 rasant veränderte. Mehr als 140 Originalkostüme, Accessoires und Objekte aus dem Alltag zeigen, wie Mobilität, Arbeitswelt, Sport und Gesundheit Einfluss nahmen. Die Mode fand neue Formen für einen Kleidungsstil, der sich den Anforderungen des modernen Lebens anpasste, und so avancierte das kleine kurze Charlestonkleid bald zu einem modischen „must-have“.

Im Engel-Museum steigen die Interessierten in ein ganz anderes Thema ein. Die Ausstellung „Engel aus Peru“ zeigt traditionelle Volkskunst, die das indianische Erbe erahnen lässt. Für unsere Augen eher ungewöhnlich kommen die Engel aus Andenton in ihrer Alltagskleidung daher, gerne auch mit Lluchu, der traditionellen Andenmütze. Mal bunt, mal eher blass vermitteln sie doch stets südamerikanische Lebensfreude. Stationen aus dem Leben Jesu, wie Geburt oder Passion, werden in farbenfrohe Lebensbäume eingebettet.

Alle gezeigten Engel stammen aus der „Sammlung Elke Gutberlet/Pfr. Heinrich Dippel“ und wurden dem Engel-Museum geschenkt.

Anschließend lassen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei einem Sekt zum Abschluss den Abend ausklingen.

Kombiticket für beide Führungen 6 €


Ein Kind bastelt etwas auf ein weißes T-Shirt

Herbferienprogramm

Mein neues altes T-Shirt

Dienstag, 16.10.2018, 10.30 – 12.30 Uhr

In der Ausstellung lassen wir uns von der Mode aus der Zeit von vor 100 Jahren inspirieren. Haben wir genügend Eindrücke gesammelt, geht es an Eure mitgebrachten T-Shirts. Mit Textilfarben, Glitzer und Cut-outs verwandeln wir die alten „Stöffchen“ dann in richtig trendige Outfits. Aus alt mach neu!

Bitte altes T-Shirt mitbringen – nicht vergessen!

Treffpunkt: Kasse Kraftwerk Ermen & Engels

Anmeldung erforderlich bis spätestens 15.10. unter Tel. 02263 83-401 bis -406

Von 6 - 12 Jahren, max. 10 Kinder, [mind. 5 Kinder]

5 € pro Kind (inkl. Material)


Ein Schwarzweiß-Foto von drei Radfahrerinnen

Öffentliche Führung

in Gebärdensprache/mit Dolmetschung

Samstag, 13.10.2018, 15 Uhr

Mit vielen Originalkostümen, Accessoires und Objekten aus dem Alltag sowie zahlreichen Fotografien zeigt die Ausstellung, wie eine nie gekannte Modernisierung die Gesellschaft und Arbeitswelt vor dem Ersten Weltkrieg in Atem hielt. All dies beeinflusste die Mode stark.

Bitte keine Gruppen! 5 €, ermäßigt 4,50 €, Kombikarte mit Kraftwerk 6 €; Kinder/Jugendliche frei


Finissage mit Grammophonmusik und LETZTER öffentlicher Führung durch die Ausstellung

Sonntag, 28.10.2018, 14–17 Uhr

Das LVR-Industriemuseum verabschiedet sich von der diesjährigen Sonderausstellung „Die Macht der Mode“, und zwar gebührend mit Musik! Schellacks Enkel bringen ihre zeitgenössische Plattensammlung mit und legen am Nachmittag ab 14 Uhr auf, natürlich auf dem Grammophon. Nicht nur die Musik, auch sie selbst passen perfekt in diese Ausstellung und sind in ihrer originalen Kleidung der Zeit eine wahre Augenweide.

In einer Führung um 15 Uhr können die Besucherinnen und Besucher noch ein letztes Mal in der Fülle der Originalkostüme schwelgen. Sie und weitere Accessoires sowie Objekte aus dem Alltag zeigen, wie eine nie gekannte Modernisierung die Gesellschaft und Arbeitswelt von 1900 bis in die 1920er Jahre in Atem hielt. All dies beeinflusste die Mode stark und führte zum modischen „must have“ der 1920er Jahre, zum reich bestickten Charlestonkleid. Bitte keine Gruppen!

5 €, ermäßigt 4,50 €, Kombikarte mit Kraftwerk 6 €, Kinder/Jugendliche frei