Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte

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Anschaulich präsentiert das LVR-Industriemuseum Oberhausen die wechselvolle Geschichte der Eisen- und Stahlindustrie an Rhein und Ruhr. Führungen und Mitmachaktionen vermitteln Kindern und Jugendlichen technische und soziale Kompetenzen.
1. Führungen durch die Zinkfabrik für Klassen weiterführender Schulen
Die Basisführung „Vom ersten Eisen zum Strukturwandel" gibt Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufe I und II einen Einblick in 200 Jahre Ruhrgebietsgeschichte am Beispiel der Eisen- und Stahlindustrie. Sie verknüpft Technik- und Wirtschaftsgeschichte mit sozial- und politikhistorischen Themen von den ersten Erzfunden an der Ruhr bis zum Strukturwandel der Gegenwart.
Nach Wunsch können folgende thematische Schwerpunkte gesetzt werden:
- Das stählerne Zeitalter: Industrialisierung im Ruhrgebiet
- Forschen, prüfen, entwickeln: Die Werkstoffe Eisen und Stahl mit vielen Vorführungen zum Werkstoff Eisen
- Bleisaum, Nachtschicht, Stress: Arbeitsbedingungen und Arbeitsbelastungen zum historischen Wandel der Arbeitsbedingungen der Industrie
- Von Kanonen und Zwangsarbeit: Schwerindustrie und Politik zur Verflechtung von Industrie und Politik
- Männersache? Frauen und Männer in der Arbeitswelt der Schwerindustrie zum Wandel der Geschlechterbeziehungen in der Schwerindustrie
- Gekommen und geblieben – Migration im Ruhrgebiet zur Geschichte und Bedeutung der Einwanderung im Ruhrgebiet
Alter: 10 – 19 Jahre / 5. – 13. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 40 € pro Gruppe
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2. Opas schwere Arbeit
Wie schwer war Opas Arbeit? Was sind Eisen und Stahl? Was ist ein Museum? In einer kindgerechten Führung mit zahlreichen spielerischen Aktionen können die Jüngsten an Gegenständen des Alltags und der Arbeit die Schwerindustrie in Bewegung setzen. Eine Prüfmaschine hat genug Kraft, Eisen knallend zu zerreißen. Und der surrende Motor der Transmissionsanlage treibt riesige Maschinen an. Schon die Kleinsten können die Schwerindustrie erleben, unterstützt von einem Museumskoffer, Versuchen, Vorführungen und einem Schmiedespiel.
Alter: 4 - 7 Jahre / Kindergarten und Vorschule
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
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3. Schwerindustrie – leicht gemacht
Wie war das früher im Ruhrgebiet, als noch Qualm und Ruß der schweren Industrie in der Luft hingen? Das finden Kinder durch Spiele und Maschinenvorführungen heraus. Die Entstehung und Bedeutung der Eisen- und Stahlindustrie im Ruhrgebiet werden anhand ausgewählter Objekte der Ausstellung kindgerecht erläutert.
Alter: 6 - 11 Jahre / 1. – 4. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
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4. Der lange Weg vom Zink zur Kultur
Auf ursprünglichem Heideland wurde die Zinkfabrik Altenberg errichtet. Im Laufe der Jahre entstand ein Industriegebiet, das die Stadt entscheidend prägte. Wie sah die Stadt Oberhausen vor 150 Jahren aus, welche Arbeits- und Lebensbedingungen gab es, war Umweltschutz schon ein Thema und wie wird aus einem Klumpen Erz eigentlich ein Eimer? Diese und andere interessante Fragen werden bei dem Rundgang über das Gelände, durch die Umgebung und durch das Foyer des LVR-Industriemuseums beantwortet.
Alter: 10 - 19 Jahre / 5. – 13. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Kosten: 40 €
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5. Industriegeschichte entdecken
Mädchen und Jungen entdecken nach einer kurzen Einführung selbstständig die Ausstellung „Schwerindustrie" mit Hilfe von Arbeitsblättern, angepasst an verschiedene Altersstufen.
Alter: 11 – 19 Jahre / 6. – 13. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
6. St. Antony-Hütte – Wiege der Ruhrindustrie
In der St. Antony-Hütte begann das Herz des Ruhrgebiets zu schlagen. Die Führung erläutert Kindern und Jugendlichen, wie sich in einem Wirtschaftskrimi aus diesen zaghaften Anfängen ein Weltkonzern entwickelte. Im industriearchäologischen Park ist zu sehen, wie das Eisenwerk einst aussah und funktionierte. Von den schwierigen Anfängen der Eisenverhüttung im Ruhrgebiet in der Zeit der Frühindustrialisierung bis zum Oberhausener Weltkonzern Gutehoffnungshütte führt der Weg durch die Geschichte.
Alter: 10 – 19 Jahre / 5. – 13. Klasse. Max. 15 Teilnehmer.
Dauer: ca. 1 Stunde
Preis: 40 € pro Gruppe
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7. Warum ist die St. Antony-Hütte ein Museum?
In diesem Projekt lernen die Kinder die St. Antony-Hütte als Museum und frühere Eisenhütte kennen. In acht Unterrichtseinheiten werden sowohl die 250 Jahre ihrer Geschichte als auch die Entwicklungen der Eisen- und Stahlverarbeitung behandelt.
Das Projekt ist handlungsorientiert. Theoretische Vermittlung wird durch praktische Aufgaben und Tätigkeiten vervollständigt: Die Kinder fotografieren selbst die Umgebung, lernen, wie ein Hochofen funktioniert und wie man Metall gießt. Der Bau einer schwimmenden Wassermühle verdeutlicht den Kindern Funktion und Bedeutung des Wassers als Antriebskraft für die St. Antony-Hütte. In einem Hüttenspiel lernen die Kinder die damaligen Konkurrenzkämpfe auf der St. Antony-Hütte kennen. Am Ende des Projektes können die Kinder erklären, warum die St. Antony-Hütte heute ein Museum und die Wiege der Ruhrindustrie ist.
Alter: Grundschüler der 4. Klasse
Dauer: 8 Einheiten à 1,5 Stunden
Preis: je Einheit 40,-€ (zahlbar als Gesamtrechnung)
Rückfragen und Buchungsanfragen bitte an: Sarah Kaleve, Sarah.Kaleve@lvr.de, Tel. 0208/8579-250
8. Wasser und Industrie
Wasser spielte in der Frühzeit der Industrialisierung eine wichtige Rolle - auch an der St. Antony-Hütte, die das Wasser zum Betrieb des Hochofens nutzte. Um das Prinzip der Nutzung der Wasserkraft zu durchschauen, bauen Kinder eine schwimmende Wassermühle und probieren sie auf dem Elpenbach aus.
Alter: 8 - 14 Jahre / 3. – 7. Klasse. Max. 20 Teilnehmer.
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 50 € pro Gruppe
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9. Auf Entdeckungstour in der St. Antony-Hütte
Mit Hilfe von Arbeitsbögen versuchen Mädchen und Jungen sich als Hüttenmeister, Arbeiter, Reisender oder als Freund des Hüttengründers und erleben so hautnah die Hochofentechnik und die Schwere der Arbeit und des Alltags an der Eisenhütte Ende des 18. Jahrhunderts.
Alter: 11 – 19 Jahre / 6. – 13. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
10. Für tüchtige Arbeiter und Meister der rechten Art
Ein Rundgang durch das Museum Eisenheim erläutert Wohn- und Lebensverhältnisse in der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets. Auch die betriebliche Sozialpolitik der Gutehoffnungshütte als Gründerin und ehemaliger Eigentümerin der Siedlung wird thematisiert. Neben dem Besuch des Museums und der Museumswohnung steht auch ein Rundgang durch die Siedlung Eisenheim auf dem Programm.
Alter: 11 – 19 Jahre / 6. – 13. Klasse
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
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11. Kindheit und Alltag in Eisenheim
Mädchen und Jungen unternehmen im Museum Eisenheim eine Zeitreise in die Kindheit ihrer Großeltern. Sie machen sich fein für den Sonntagsausflug und probieren alte Kinderspiele wie Stelzenlaufen, Diavolo, Treisseln, Murmeln oder Radreifenschlagen.
Alter: 6 – 11 Jahre / 1. – 4. Klasse. Max. 10 Teilnehmer.
Dauer: ca. 2 Stunden
Preis: 50 € pro Gruppe
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12. Kreuz und quer durch Eisenheim
Nach einer Einführung im Unterricht erkunden Schülerinnen und Schüler selbstständig mit Hilfe von Arbeitsbögen, wie man früher in der Siedlung Eisenheim lebte und arbeitete.
Alter: 12 – 16 Jahre / 7. – 10. Klasse
Dauer: ca. 2 Stunden
Kosten: 40 € pro Gruppe
Sehr geehrte Lehrerinnen und Lehrer!
Das Museum ist ein idealer Lernort für alle Schulformen und Stufen und für Ausflüge, Projektwochen, fächerübergreifendes Lernen und Aktionen für die (Offene) Ganztagsschule geeignet. Wir beraten Sie gerne individuell zur Einbindung unserer Angebote in Ihren Unterricht und können auch ein ganz spezielles Programm für Sie zusammenstellen. Auch Lehrer-Fortbildungen bieten wir Ihnen auf Anfrage an. Sie erreichen uns unter Tel. 0208/8579136 (Mo – Fr 9 – 16 Uhr).
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Raus aus dem Klassenraum
In Absprache mit Lehrerinnen und Lehrern entwickeln wir – insbesondere für Grundschulen – ein abgestimmtes Programm für den Sachkundeunterricht, das über das ganze Schuljahr verteilt zum Einsatz kommt. Sprechen Sie uns an!