Rheinisches Landesmuseum für Industrie- und Sozialgeschichte

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Auch Erwachsenen bietet das Museum an seinen verschiedenen Standorten in Oberhausen ein breites Spektrum an Themenrundgängen und Mitmach-Angeboten, zum Beispiel für Firmen- und Vereinsausflüge oder Touren mit Freunden und Verwandten.
1. Vom ersten Eisen zum Strukturwandel
Der Rundgang durch die Zinkfabrik Altenberg gibt einen Einblick in 200 Jahre der Eisen- und Stahlindustrie des Ruhrgebiets. Sie verknüpft Aspekte der Technik- und Wirtschaftsgeschichte mit sozial- und politikhistorischen Themen von den ersten Erzfunden an der Ruhr bis zum Strukturwandel der Gegenwart. Vorführungen lassen historische Maschinen lebendig werden.
Die Führung kann auch mit verschiedenen Themenschwerpunkten wie dem Zusammenhang von Schwerindustrie und Politik, Migration oder Geschlechterbeziehungen durchgeführt werden.
Zinkfabrik Altenberg
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
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2. Von der Zinkfabrik Altenberg zum Industriemuseum
Bei diesem Spaziergang über das Gelände und durch die Umgebung der ehemaligen Zinkfabrik Altenberg erfährt man, wie auf einer öden Heide eine Zinkfabrik und später ein Museum entstanden. Wie sah die Stadt Oberhausen vor 150 Jahren aus, welche Arbeits- und Lebensbedingungen gab es, war Umweltschutz schon ein Thema und wie wird aus einem Klumpen Erz eigentlich ein Eimer?
Zinkfabrik Altenberg
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
Anmeldung >>>
3. St. Antony-Hütte - Die Wiege der Ruhrindustrie
Es klingt wie ein Kriminalfall: Schon vor 1800 ging es in Oberhausen-Osterfeld um viel Geld, Bestechung, Betrug und den Einsatz von Schusswaffen. Die spannende Geschichte der St. Antony-Hütte – der ersten Eisenhütte des Ruhrgebiets, die 1758 in Betrieb ging – erzählt diese Führung. Von den schwierigen Anfängen der Eisenverhüttung im Ruhrgebiet in der Zeit der Frühindustrialisierung führt der Weg bis zum Oberhausener Weltkonzern Gutehoffnungshütte. Im Industriearchäologischen Park erwecken filmische Animationen die freigelegten Überreste des alten Werks zu neuem Leben.
St. Antony-Hütte
Dauer: ca. 1 Stunde
Preis: 40 € pro Gruppe.
Max. 15 Teilnehmer.
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4. Leben in der Arbeiterkolonie
Ein Rundgang durch das Museum Eisenheim erläutert Wohn- und Lebensverhältnisse in der ältesten Arbeitersiedlung des Ruhrgebiets. Auch die betriebliche Sozialpolitik der Gutehoffnungshütte als Gründerin und ehemaliger Eigentümerin der Siedlung wird thematisiert. Neben dem Besuch des Museums und der Museumswohnung steht auch ein Rundgang durch die Siedlung auf dem Programm.
Museum Eisenheim
Alter: Ab 16 Jahren
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe
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5. Kleiner Spaziergang rund um die St. Antony-Hütte
Der Hochofen der St. Antony-Hütte steht schon lange nicht mehr. Doch das Gedächtnis des Viertels ist langlebig. Ein Spaziergang rund um die St. Antony-Hütte geht den Spuren der industriellen Vergangenheit in der idyllischen Umgebung der St. Antony-Hütte nach. Dabei erlebt man, wie Industrie die Entwicklung eines Stadtraumes beeinflussen kann.
St. Antony-Hütte
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 40 € pro Gruppe.
Max. 15 Teilnehmer.
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6. Guten Tag, Herr Jacobi
Der Hüttendirektor Gottlob Jacobi kehrt bei dieser Kostümführung nach über 200 Jahren in die St. Antony-Hütte zurück und erzählt spannende Geschichten rund um das erste Hüttenwerk des Ruhrgebiets aus seinem Blickwinkel. Dabei geht es unter Anderem um Betrug, Gewalt, Machtpolitik und nicht zuletzt die heikle Rolle der Kirche.
St. Antony-Hütte
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Preis: 60 € pro Gruppe.
Max. 15 Teilnehmer.