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Grafik Gesenkschmiede Hendrichs

Wipperkotten

Blick auf den wasserbetriebenen Antrieb

Der Wasserreichtum des Bergischen Landes machte es möglich, schon im Mittelalter an den vielen Wasserläufen zahlreiche Schleifkotten zu errichten. In ihnen wurden die schweren Schleifsteine und die hölzernen Pließtscheiben für den Feinschliff von einem Wasserrad angetrieben.

Im letzten original erhaltenen Solinger Schleifkotten, dem "Wipperkotten", arbeiten noch heute Solinger Heimarbeiter mit Wasserkraft. Idyllisch liegt er an der Mündung des Weinsberger Bachs - im Volksmund "Wipper" – in die Wupper.

Blick auf die Schleifsteine

Während der wupperseitige Teil der imposanten Doppelkottenanlage in privater Hand ist, wird die Schleiferei Wipperkotten durch einen eigenen Förderverein in enger Zusammenarbeit mit dem LVR-Industriemuseum Solingen betrieben. Im Erdgeschoss finden Sie nicht nur Antriebsachsen und Transmissionsräder der Wasserkraftanlage, sondern auch eine Dokumentation zur Vergangenheit des Kottens und zur Geschichte des Schleiferberufs.

Anschrift: Förderverein Wipperkotten e.V., Wipperkotten 2, 42699 Solingen

Öffnungszeiten: Nach Voranmeldung von Montag bis Freitag, Von April bis Oktober jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14 bis 16 Uhr.

Gruppen bis 15 Personen nur nach Anmeldung

Eintritt: 1 €, Führung 25 €

Anmeldung/Kontakt: Tel.: 0212 247 39 58 (AB)

Weitere Infos auf www.schleiferei-wipperkotten.de