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Grafik Industrieanlage

Vorschau

Kommende Ausstellungen des LVR-Industriemuseums

Schwarzweißes Foto von einer Gruppe Frauen mit Plakaten bei einer Demonstration

MODE 68

MINI, SEXY, PROVOKANT

Die Chiffre „68“ steht für die Protestbewegungen der 1960er Jahre und die damit verbundenen sozialen, kulturellen und politischen Umbrüche, die die Gesellschaft nachhaltig geprägt haben. Die Ausstellung zeigt, wie diese Entwicklungen die Bekleidung und das Kleidungsverhalten beeinflusst und verändert haben. Präsentiert werden Originalkleidung, Accessoires und umfangreiches Bildmaterial aus den 1960er und frühen 1970er Jahren.

Ab 28.10.2018, Ratingen, Textilfabrik Cromford

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Pailettenbesetzte Charlestonkleider an Figurinen.

MYTHOS "NEUE FRAU"

MODE ZWISCHEN KAISERREICH, WELTKRIEG UND REPUBLIK

Bubikopf, kurze und schlicht geschnittene Kleider, selbstbewusstes Auftreten – das waren die Kennzeichen der modernen Frau der 1920er Jahre. Die Ausstellung stellt den Mythos „Neue Frau“ in Bezug auf die Kleidung und Mode vor und hinterfragt ihn zugleich: War das revolutionär neue Bekleidungsschema ein Akt der Emanzipation oder entstand es einfach aus praktischer Notwendigkeit? Mehr als 130 Originalkostüme und viele weitere historische Exponate lassen die Zeit zwischen 1900 und 1930 wieder lebendig werden. Die Klassiker der Mode der 1920er Jahre, der sogenannte ‚Stresemann‘ und Charlestonkleider sind ebenso vertreten wie die Reformkleider der 1910er Jahre, Sportbekleidung für Frauen und ein ausgefallener Autofahrerinnen-Mantel.

Ab 17.2.2019, Euskirchen, Tuchfabrik Müller


Ausschnitt eines Covers eines Versandhauskatalogs. Zu sehen ist eine Frau mit rosaner Mütze und blauem Mantel. Rechts neben ihr steht Herbst/Winter 1959-1960.

MUST HAVE! MUST HAVE?

AUSSTELLUNG ZUR KONSUMGESCHICHTE

Tabakpfeife, Schallplatte oder Smartphone – Konsumartikel, die alle kennen, alle haben, alle brauchen? Zu verschiedenen Zeiten wurde dies ganz unterschiedlich beantwortet. Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung des Konsums von der vorindustriellen Zeit bis in die unmittelbare Gegenwart und stellt Fragen an die Zukunft: Heißt leben heute konsumieren? Wie wollen und können wir nachhaltig konsumieren? Ist Teilen die Lösung? Die Ausstellung richtet sich an alle, die ihr Herz schon einmal an einen besonders schönen Gegenstand verloren haben oder sich kritisch mit dem Thema Konsum auseinandersetzen möchten.

Ab 7.4.2019, Engelskirchen, Kraftwerk Ermen und Engels


Gelbe Schale vor grauem Grund.

NEUE STOFFE, NEUE FORMEN

EINE SCHAU ZUM INDUSTRIEDESIGN DER 1920ER & 1930ER JAHRE

Die Ausstellung zeigt, wie sich in den 1920er Jahren die gesamte Warenwelt zunehmend veränderte, die Eleganz und Schlichtheit der Form in vielen Bereichen an Bedeutung gewann und neue und hochwertige Materialien ihren Siegeszug antraten. So wurden nicht nur Automobile und Schienenfahrzeuge, sondern auch Haushaltsgeräte wie Staubsauger und Geschirr stromlinienförmig „gestylt“. Produkte des täglichen Lebens aus neuartigen Metalllegierungen wie Nirosta und verchromten Metallen sowie aus Kunststoffen wie Bakelit, die aufgrund ihrer Massenherstellung preisgünstig waren, wurden zur Selbstverständlichkeit. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kunststoff-Museums-Verein e.V. Düsseldorf und ist Teil des Jubiläumsprogramms „100 Jahre Bauhaus“.

Ab 19.5.2019, Oberhausen, Peter-Behrens-Bau